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Potenziale aus Wissenschaft und Industrie bündeln

Daten sind ein zentraler Rohstoff des digitalen Zeitalters. Hier im Bild: Detail des Servers der Datenbank der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek im Rechenzentrum der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Daten sind der Rohstoff, der das digitale Zeitalter befeuert. Ob im Onlinehandel, bei selbststeuernden Autos, moderner Mikroskopie oder in der medizinischen Diagnoseunterstützung: Schon heute kommt fast jeder mit datengetriebenen Technologien in Berührung. Deren Bedeutung für Wirtschaft, Industrie und akademische Forschung wächst stetig weiter. Um dieses wichtige Zukunftsfeld in Jena mitzugestalten, richten das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), das Michael-Stifel-Zentrum an der FSU und die Gesellschaft für Informatik e. V. am 15. Juni von 13 bis 20 Uhr den ersten Data Science Day in den Rosensälen (Fürstengraben 27) aus.

„Mit dem Data Science Day möchten wir alle Datenenthusiasten aus Wissenschaft und Industrie am Standort Jena und darüber hinaus zusammenbringen, um sich über aktuelle Entwicklungen auf diesem dynamischen Gebiet auszutauschen und bestenfalls gemeinsame Projekte anzustoßen“, erklärt Organisator Prof. Dr. Joachim Giesen vom Institut für Informatik.

Der Standort Jena ist im Bereich Data Science schon sehr gut aufgestellt. Die hiesige wissenschaftliche Expertise schöpft sich insbesondere aus dem Michael-Stifel-Zentrum (MSCJ) für datengetriebene- und Simulationswissenschaften, das vor zwei Jahren gegründet wurde und unter dem Motto „Wissen aus Daten – Daten aus Wissen“ steht. Darüber hinaus hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in diesem Jahr ein neues Institut für Data Science in Jena gegründet, wo mittelfristig bis zu 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an datenwissenschaftlichen Themen arbeiten werden.

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