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Mikrobielle Kommunikation

Mikroorganismen stehen in ihren natürlichen Lebensräumen in ständigem Austausch mit anderen dort vorkommenden Mikroben und mit höheren Organismen – sei es in friedlicher Symbiose, als Nahrungskonkurrenten oder als Krankheitserreger. Die sich daraus ergebenden Wechselwirkungen werden durch unterschiedliche chemische Signale reguliert: Zumeist handelt es sich um kleine Moleküle, die von den Mikroorganismen produziert werden und der Kommunikation dienen. Diese Substanzen können sowohl als Lockstoffe als auch zur Abschreckung anderer Organismen dienen, oder sie nehmen die Rolle eines Virulenzfaktors an.

Die Erforschung mikrobieller Kommunikation und ihrer molekularen und biochemischen Grundlagen ist von großer Bedeutung, beispielsweise für das Verständnis von Ökosystemen, von Erreger-Wirt-Beziehungen bei Infektionskrankheiten wie auch in der Landwirtschaft zur Bekämpfung von Pilz- und Schädlingsbefall und zur Identifizierung neuer, pharmakologisch wirksamer Substanzen.

Ansprechpartner

Dr. Michael Ramm
Forschungskoordinator
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI)
Tel.: 03641-532 1011
E-Mail:michael.ramm(at)leibniz-hki.de

Prof. Dr. Axel Brakhage
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e. V. – Hans-Knöll-Institut

Prof. Dr. Erika Kothe
Institut für Mikrobiologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Wilhelm Boland
Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

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