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JenaWirtschaft bewertet Folgen der Wahl von Thomas Kemmerich für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Thüringen

Statement der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH (JenaWirtschaft)

 

Mit der Wahl Thomas Kemmerichs zum Ministerpräsidenten von Thüringen ist ein politischer „Dammbruch“ nach rechts erfolgt und der bisher gültige Grundkonsens aller demokratischen Parteien aufgebrochen worden. Die Wahl Kemmerichs war nur durch die Unterstützung einer rechtsextremen Partei möglich, deren politische Positionen von Nationalismus, Fremden- und Demokratiefeindlichkeit geprägt sind. Die Folgen dieser Wahl für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Thüringen sind verheerend. In einer globalisierten Welt mit hohen Vernetzungsgraden und in Zeiten des demografischen Wandels muss Thüringen attraktiv für Unternehmen, Investoren und Fachkräfte bleiben. Eine absolute Grundvoraussetzung dafür ist das Bekenntnis zu Weltoffenheit und demokratisch-freiheitlichen Grundwerten. Das Ansehen Thüringens hat durch die Wahl Kemmerichs zum Ministerpräsidenten mit Hilfe einer rechtsextremen Partei einen unabsehbaren und womöglich irreparablen Schaden erlitten.

Jegliche Kooperation einer Landesregierung mit der rechtsextremen Partei AfD oder eine Zusammenarbeit durch Duldung lehnt die Wirtschaftsförderung Jena entschieden ab. JenaWirtschaft bekennt sich klar zu Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz. Auf Basis dieser Grundsätze wollen wir die Stadt Jena in einem gemeinsamen, achtungsvollen Miteinander gestalten. Alle Menschen sollen sich hier wohl und willkommen fühlen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Der gemeinsame Konsens zu diesen Werten ist die Voraussetzung für eine weitere positive Entwicklung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Jena.

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