Kooperationen

Jena ist international aufgestellt ...

... und orientiert sich an den top global players. Internationale Kontakte von Wirtschaft und Wissenschaft werden gepflegt. Schließlich ist man nie gut genug, um nicht noch weiter zu lernen und zu wachsen!

2009 zu Besuch im "Brainport" Helmond: Die Jenaer Delegation aus Wirtschaft und Wissenschaft. (Foto: JenaWirtschaft).

Kooperation Jena - Saalfeld-Rudolstadt - Ilmenau

Neue Kooperationen entlang der Saale will die Wirtschaftsförderagentur Saalfeld-Rudolstadt anstoßen. Sie lädt für die "Achse der Innovationen" entlang Jena - Saalfeld-Rudolstadt - Ilmenau aus diesem Grund am 15. Juli 2010 um 16.00 Uhr zu einem Treffen beim Unternehmen „Pelzer Maschinenbau und CNC-Zerspanungstechnik GmbH“ Prüssingstraße 39a (Wegbeschreibung unter www.pelzer-jena.de) ein. Anmeldung bis 2. Juli an wifag(at)igz-rudolstadt.de

Kooperationsvertrag zwischen JenaWirtschaft und Friedrich-Schiller-Universität Jena

Im Rahmen der ersten Firmenkontaktbörse des Servicezentrums Forschung und Transfer der Friedrich-Schiller Universität Jena unterzeichneten der Kanzler der Friedrich-Schiller Universität, Dr. Klaus Bartholmé, und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena,  Wilfried Röpke, einen Kooperationsvertrag. Ziel ist es, in Jena einen „Marktplatz für Ideen“ zu schaffen und die Zusammenarbeit von Unternehmen der Region und der Universität zu vertiefen. „Durch eine gezielte Verknüpfung des Bedarfs aus der Wirtschaft mit Angeboten aus der Wissenschaft sollen gemeinsame Forschungsprojekte angestoßen und der Personalaustausch zwischen der Hochschule und Wirtschaftspartnern intensiviert werden“, betont Dr. Kerstin Rötzler, Leiterin des Servicezentrums Forschung und Transfer. Förderprogramme des Landes Thüringen, wie die Verbundforschungsrichtlinie des Thüringer Wirtschaftsministeriums oder das Thüringen- Stipendium, bieten dafür gute Voraussetzungen. Die Firmenkontaktbörse begeisterte vor allem Studierende, die interessiert die Stellenangebote der regionalen Wirtschaft studierten und sich über Ausbildungsangebote, wie das mit der Wirtschaft gemeinsam organisierte Prototypenseminar, ausführlich informierten. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Jena und das Servicezentrum Forschung und Transfer der Universität stehen Unternehmen und Forschern als Beratungspartner gern zur Verfügung und werden Kooperationsaktivitäten und Ideen nach besten Kräften unterstützen.

Jena blickt über den Thüringer Tellerrand

Delegation besucht Technologieregion Helmond-Eindhoven

Anregungen und Informationen aus erster Hand erhielten Vertreter der Jenaer Wirtschaft und Wissenschaft vom 13. bis 15. September über den niederländischen Technologie-Hot Spot Helmond-Eindhoven. Neben Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter besuchten der Geschäftsführer von JenaWirtschaft, Wilfried Röpke, sowie die Prorektoren für Forschung der Universität und Fachhochschule, Prof. Witte und Prof. Spessert, die Region mit rund 300.000 Einwohnern. Ergänzt wurde die Gruppe der Jenaer Vertreter durch Dr. Klaus Schindler, Geschäftsführer OptoNet e.V. sowie Anja Schwind, Koordinatorin für Internationale Beziehungen im OB-Büro.

„Aus dem Besuch in Helmond-Eindhoven hat speziell die Wirtschaftsförderungs-gesellschaft zahlreiche neue Anregungen für die erfolgreiche Arbeit als Mittler zwischen Unternehmen und Stadt mitgenommen“, resümierte Wilfried Röpke nach der Reise.

Die Region in den Niederlanden ähnelt Jena. „Der Fokus auf angewandte Forschung zeigt sich schnell. So sind beispielsweise auf dem „High Tech Automotive Campus“ und dem „High Tech Campus Eindhoven“ – ehemals Firmengelände von Philips –  Unternehmen, diverse Bildungseinrichtungen sowie öffentliche und private Forschungsinstitute angesiedelt. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier – ähnlich wie in Jena – eng zusammen“, so Röpke.

Weitere Stationen in der Region, die sich übrigens selbst den Namen „Brainport“ gibt, waren die Besichtigung großflächiger Gewerbegebiete und aktueller Wohnungs-bauprojekte, sowie Gespräche mit Vertretern von Stadt und Unternehmen.

Einige von ihnen werden Jena noch in diesem Jahr kennenlernen: Der Gegenbesuch der niederländischen Delegation ist für Dezember geplant. „Dann werden wir auch Jena als Forschungs- und Wirtschaftsstandort von seiner besten Seite präsentieren“, erwartet Wilfried Röpke. „Aber ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ist sicherlich auch für alle drin.“

 
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