Jenaer Allianz für Fachkräfte

Quelle Grafik: JenaWirtschaft, Wilfried Röpke auf Basis Konzept von Prof. Dr. Michael Behr, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Jenaer Allianz für Fachkräfte ist ein Zusammenschluss von Akteuren der Kommune, Wirtschaft, Wissenschaft und der Bildungseinrichtungen aus Jena und der Region. Ziel ist die qualitative Fachkräfteentwicklung zur Stärkung der Wettbewerbsstärke von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Jenaer Allianz für Fachkräfte versteht sich als zentrale Informationsplattform, Initiator und als Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Die Allianz wird durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH (JenaWirtschaft) koordiniert und in Steuergruppen organisiert:

  • Berufsorientierung & Gesundheitswirtschaft
  • MINT-Bildung

Die Jenaer Allianz für Fachkräfte wurde 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als "Innovatives Netzwerk" ausgezeichnet. Kooperationspartner ist das Innovationsbüro „Fachkräfte für die Region“

Flyer "Jenaer Allianz für Fachkräfte"

Initiativen der Jenaer Allianz für Fachkräfte (Beispiele)

Kontakt Projektleiterin: Angelika Stenzel: 03641-8730036, E-Mail: angelika.stenzel(at)jena.de

MINT-Bildungsregion Jena stärken

Mathematisch-informatisch-naturwissenschaftlich-technische Bildung (MINT-Bildung) ist wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung und für die Entwicklung Jenas besonders als Wissenschafts- und Wirtschaftsregion von herausragender Bedeutung. Daher hat JenaWirtschaft die Erstellung eines Konzeptes zur Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik unter dem Titel „MINT-Bildungsregion Jena stärken“ vorangetrieben.

Konzeption MINT-Bildungsregion Jena

JenaWirtschaft fördert und unterstützt  zudem den Verein witelo e.V. – wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena finanziell und ist im Vorstand aktiv.

HiTh - Hochqualifiziert. International. Thüringen.

Das transdisziplinäre Projekt HiTh untersucht, inwiefern internationale Studierende und hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland dem massiven Rückgang des Fachkräftepotenzials in Thüringen entgegenwirken können. Konkret zielt es darauf ab, internationale Studierende für den Wirtschaftsstandort Thüringen durch einen erleichterten Übergang in den lokalen und regionalen Arbeitsmarkt zu gewinnen sowie Unternehmen für das Potenzial zu sensibilisieren.

Das Projekt wird gemeinsam vom Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und dem Internationalen Büro der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Wirtschaftsförderungs-gesellschaft Jena mbH durchgeführt. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre und wird durch den Freistaat Thüringen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Gesundheitswirtschaft

Im Rahmen des durch die Europäische Kommission geförderten Projekte „4D Cities Health Innovation“ wurde die wirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft untersucht. Mit über 10.000 Beschäftigten in Jena sind ein Fünftel aller Beschäftigten in diesem Bereich tätig. Nach Abschluss des Projektes wurde die Arbeit als Steuergruppe Gesundheitswirtschaft im Rahmen der Jenaer Allianz für Fachkräfte verstetigt. Zudem wurde gemeinsam die Broschüre „Meine Zukunft in der Jenaer Gesundheitswirtschaft“ publiziert.

 
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