Medizintechnik

Jena, Medizintechnik

Erste Adresse in Sachen Gesundheit

Die Jenaer wussten es schon vor hundert Jahren: Medizintechnik ist ein Wachstumsmarkt. Von der Spaltlampe nach Gullstrand in der Augenheilkunde bis hin zur Elektroenzephalographie (EEG) zur Messung der elektrischen Hirnaktivität entwickelten sie die unterschiedlichsten Geräte und Produkte für medizinische Anwendungen. Dieser Pioniergeist ist geblieben. Medizintechnik „made in Jena“ ist auch heute international gefragt, denn sie liefert innovative Lösungen für Diagnostik und Therapie.

CLONDIAG GmbHAsclepion Laser Technologies GmbHCarl Zeiss Meditec AGenverdis GmbH

Spitzenforschung »made in Jena« …

In Jena wurden wichtige Meilensteine der Medizintechnik gesetzt. So entwickelte beispielsweise bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Firma Carl Zeiss gemeinsam mit dem schwedischen Augenarzt Allvar Gullstrand ein Ophthalmoskop zur Untersuchung des Augenhintergrundes, dessen optisches Grundkonzept auch heute noch in modernen Untersuchungsgeräten für die Augenheilkunde angewendet wird.

Jena ist ein international etablierter Standort für Medizintechnik. Zu den hier ansässigen Technologieführern gehören Unternehmen wie die Carl Zeiss Meditec AG, die Carl Zeiss MicroImaging GmbH, die Analytik Jena AG, die Jenoptik AG sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen.

Jena ist Sitz des medways e.V., einem Verbund führender deutscher Forschungsinstitute, Industrieunternehmen und Universitäten. Sie widmen sich der Generierung neuer Verfahren zur Diagnostik und Therapie in der Ophthalmologie und entwickeln weltmarktfähige Produkte im Bereich Medizintechnik. Medways e.V. initiierte und organisierte 2009 in Jena die deutsche „Zukunftskonferenz Medizintechnik“, die in der „Jenaer Erklärung zur Medizintechnik“ mündete.

Jenaer Medizintechnik-Unternehmen realisieren jährlich weltweit 700 bis 800 Millionen Euro Umsatz – mit steigender Tendenz. Qualifizierter Nachwuchs kommt aus den ansässigen Hochschulen, zum Beispiel vom Institut für Angewandte Optik und vom Institut für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena oder auch von den Fachbereichen Medizintechnik und Biotechnologie sowie SciTec der Fachhochschule Jena.

Auf dem Beutenberg Campus sind in Jena viele Kompetenzen unter dem Leitgedanken „Life Science meets Physics“ gebündelt. Ihren Sitz haben hier u.a. die BioCentiv GmbH, das Institut für Virologie und Antivirale Therapie des Universitätsklinikums Jena, das Zentrum für Molekulare Biomedizin der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI), das Max-Planck-Institut für Biogeochemie und das Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie, das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, das Institut für Photonische Technologien IPHT und der Technologie- und Innovationspark Jena. Auch das Universitätsklinikum Jena ist ein wichtiger Projektpartner bei der innovativen Produktentwicklung.

 

Hier finden sie die Medizintechnik Broschüre als PDF Datei zum runterladen.

Passgenaue Lösungen für hohe Anforderungen …

Die Medizintechnik profitiert in Jena von der langjährigen Optik-Tradition des Standorts. Die ansässigen Firmen bieten ihren internationalen Kunden ein weites Leistungsspektrum:

• Komplettlösungen in der Augenheilkunde und Augenchirurgie von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge

• Operationsmikroskope, Visualisierungslösungen und Zukunftstechnologien für die Mikrochirurgie, die zum Beispiel die intraoperative Strahlentherapie möglich machen

• Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Einzel- und Systemlösungen rund um die Analytik und den Life Sciences-Bereich (zum Beispiel Atom- und Molekülspektroskopie, PCR, mobile Erregerdetektion)

• Entwicklung und Fertigung von Strahlquellen, Adaption von in der Medizintechnik zum Einsatz kommenden Lasersystemen auf neue medizinische Indikationen, Herstellung von Lasern für Industrie, Medizin und Forschung

• Lösungen für kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik und Verfahren zur molekularen Diagnostik von lebensbedrohlichen Infektionen

Branchenkampagne 2010

Mehr Informationen zur Branchenkampagne 2010 gibt es hier.

 
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